NETTENBERG:
Ein Naturschutzgebiet von kantonaler Bedeutung
| A) | Übersicht: | |
| Auf dem Grenzgebiet zwischen Bözen und Effingen befindet sich auf einer Fläche von 7 ha das älteste Naturschutzgebiet des Aargaus. Prägend sind auf dem ganzen Gebiet die lichten Föhrenbestände mit Wacholderunterwuchs und die offenen Flächen mit den mageren Wiesen. | ||
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...Nettenberg, März 04 | |
Die leicht südexponierte Lage und die mergeligen, humusarmen Effingerschichten ermöglichen hier eine Vielzahl an zum Teil äusserst seltenen Pflanzen und Pilzen. |
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| B) | Geschichtliches: | |
| Bevor die Reblaus auch im Fricktal zu einem eigentlichen Einbruch im Rebbau führte, waren auch hier die meisten Südhänge mit Reben bestockt. Zu ihrer Düngung wurde auf den angrenzenden Hochflächen die dünne Humusschicht abgeschält und in die Rebhänge gebracht. So entstanden einerseits relativ tiefgründige, fruchtbare Hanganlagen und andererseits unrentable, magere Hoch- flächen. Prof. Ernst Laur aus Effingen erkannte schnell den ökologischen Wert des allseits wenig begehrten Nettenbergs und kaufte ihn den Besitzern in den Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts für ein Taschengeld - man spricht von einem Franken pro Are - ab. Jahre später schenkte er das ganze Gebiet dem Aargau. So entstand das erste Naturschutzgebiet im Kanton. |
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| C) | Flora: | |
Nebst der bereits angesprochenen Vielfalt an Pflanzen, ist der Nettenberg vorallem für seine Orchi- |
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| Fliegen - Ragwurz (Ophrys insectifera) |
Weisse Waldhyazinthe (Platanthera bifolia) |
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| C) | Pilze: | |
Peter Buser, Pilzkontrolleur aus Magden, hat schon vor Jahren die Pilzvielfalt des Nettenbergs Die 2 folgenden Pilzarten gelten allgemein als selten, sind aber auf dem Nettenberg recht häufig an- |
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| Echter Reizker (Lactarius deliciousus) |
Grosser Kiefern-Schneckling (Hygrophorus latitabundus) |
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